Feuerwehrmuseum Nidda
(Altes Spritzenhaus am Marktplatz)Feuerwehrmuseum Nidda
Gerbergasse 26
3667 Nidda

Tel. 06043-1754 (Hr. Haas)

Öffnungszeiten:
März - September :
wie im Terminkalender angegeben
oder nach telefonischer Vereinbarung.

Preis: Eintritt frei

Dieses Museum ist das einzige seiner Art im Wetteraukreis. Es präsentiert das Feuerlöschwesen in der geschichtlichen Entwicklung von 1850 bis 1950.

Was die Feuerwehren der Großgemeinde in den letzten Jahren alles an Schätzen zusammengetragen haben, ist hier in eine zusammenhängende Ausstellung überführt worden.

Im Feuerwehrmuseum sind auf 100 qm eine Handdruckspritze von 1877 (FF Nidda), eine Handdruckspritze der FF Stornfels, eine Saug- und Druckspritze der FF Geiß-Nidda, eine Holz-Kippleiter mit einer Steighöhe von 12 m von der FF Nidda, historische Uniformen und Arbeitsgeräte von 1877 sowie Tragkraftspritzen, die älteste vom Baujahr 1938 zu sehen.

Glanzstück ist das leichte Löschgruppen-Fahrzeug aus dem Jahre 1941 mit dem dazugehörigen Tragkraftspritzen-Anhänger.

Ausstellung"Ihr Verein und Ihr Ehrenamt in Hallo Hessen", diese Aktion wurde vom Hessischen Rundfunk ins Leben gerufen um Menschen, welche sich besonders mit Herz und Seele für ihren Verein oder ihr Ehrenamt engagieren, vorzustellen.

Am Freitag, den 22. Juni 2018 von 16:00 - 18:00 Uhr werden unsere Kameraden vom Feuerwehrmuseum im HR Fernsehen vorgestellt. Bernd Haas und Marc-André Holland sprechen über die Geschichte und die Ausstellungsstücke des Niddaer Feuerwehrmuseum. Viele Exponate werden Sie mit nach Frankfurt ins Studio mitnehmen, das Highlight wird natürlich der Oldtimer LLG (Leichtes Löschfahrzeug) auf Mercedes-Benz L1500S mit Baujahr 1941 sein.Ausstellung


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Umbau der Ausstellung 19.05.2018 (Foto: Feuerwehr Nidda)Die Ausstellung im Feuerwehrmuseum wurde von den Mitarbeitern an einem Samstag neu gestaltet und einige Ausstellungstücke aus ihren hinteren dunklen Ecken, ins rechte Licht gestellt. Im Vorfeld hatten sich die Kameraden Bernd Haas und Marc-Andre Holland Gedanken gemacht, wie und wo welches historische Stück stehen könnte. Hauptanliegen war es, die aus dem Jahre 1898 stammende Holzkippleiter so zu platzieren, dass man diese zur Vorführung auch mal vor die Halle schieben kann.

Mit einigen weiteren fleißigen Händen wurden die Feuerwehrgeräte ausgelagert, gereinigt und neu zusammengestellt. Eine historische Chronologie und Gerätezugehörigkeit musste dabei beachtet werden. Zu guter Letzt wurde alles mittels Beleuchtung so angestrahlt, dass es besonders ins Auge fällt.

Wer unsere Ausstellung noch nicht erlebt hat, kann gerne nach Voranmeldung oder jeden 1. Sonntag im Monat das Feuerwehrmuseum besichtigen. Dies ist in kleinen oder größeren Besuchergruppen möglich.
Umbau der Ausstellung 19.05.2018 (Foto: Feuerwehr Nidda)Umbau der Ausstellung 19.05.2018 (Foto: Feuerwehr Nidda)Umbau der Ausstellung 19.05.2018 (Foto: Feuerwehr Nidda)

Bericht vom 25. August 2017 von Sven Buchenau, Feuerwehr Magazin 

Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich nicht nur die Struktur der Feuerwehren grundlegend. Auch das Erscheinungsbild der Einsatzfahrzeuge von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren änderte sich von Rot in Tannengrün. Aufgrund des preußischen „Gesetzes über das Feuerlöschwesen“ vom 15. Dezember 1933 wurden die Berufs- und freiwilligen Feuerwehren Preußens in die Polizeiorganisation eingegliedert. Mit dem am 23. November 1938 erlassenen „Reichsfeuerlöschgesetz“ wurden alle Berufsfeuerwehren in die „Feuerschutzpolizei“ überführt.
Freiwillige sowie Pflicht- und Werkfeuerwehren wurden als „Hilfspolizeitruppe“ in die „Ordnungspolizei“ integriert. Von da an regelte der „Reichsminister“ des Inneren das zuvor kommunal verwaltete Feuerlöschwesen im Reich.
Im Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg steht ein TLF 15/43 in Tannengrün. Foto: Michael RüfferIm Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg steht ein TLF 15/43 in Tannengrün. Foto: Michael Rüffer

Der Zweite Weltkrieg warf seine Schatten voraus: Nicht länger waren ausschließlich die Kommunen Auftraggeber von Lösch- und Sonderfahrzeugen, sondern auch das Innen- und Luftfahrtministerium ließen eigene Prototypen entwickeln. Bereits 1933 mussten sich die Feuerwehrgerätehersteller zur „Arbeitsgemeinschaft der deutschen Feuerwehrgeräteindustrie“ zusammenschließen.

Zahl­rei­che Be­su­cher und Aus­stel­ler fol­gen Ein­la­dung des Stadt­feu­er­wehr­ver­bands nach Nid­da.

Es knallt laut auf dem Nid­da­er Markt­platz, gleich meh­re­re Ma­le in Se­rie. Ex­plo­sio­nen? Wo­mög­lich ein ge­hei­mer Zünd­ler? Nein, ei­ne Druck­kraft­sprit­ze aus dem Jahr 1968 mit Zwei­takt­mo­tor aus dem Nid­da­er Feu­er­wehr­mu­se­um, die ty­pi­sche Start­ge­räu­sche von sich gab. Über 40 Aus­stel­ler wa­ren der Ein­la­dung des Stadt­feu­er­wehr­ver­ban­des Nid­da zum Mu­se­ums- und Old­ti­mer­fest ge­folgt. Ei­ne Feu­er­wehr­aus­stel­lung un­ter frei­em Him­mel zog sich in Nid­das Neu­er Stra­ße bis zum Markt­platz hin. His­to­ri­sche Lösch­grup­pen­fahr­zeu­ge, An­hän­ger, Dreh­lei­tern, Trag­kraft- und Hand­druck­sprit­zen, auch Ein­satz­wa­gen des Tech­ni­schen Hilfs­werks und der Jo­han­ni­ter aus mehr als 100 Jah­ren stan­den auf­ge­reiht.
Im Zu­ge des Stadt­ju­bi­lä­ums galt es, ei­nen „Ge­burts­tag“ zu fei­ern: Seit zehn Jah­ren be­steht das Feu­er­wehr­mu­se­um als ein­zi­ges im Wett­er­au­kreis. Klaus Di­ckel, sei­ne Stell­ver­tre­ter Bernd Haas und Marc-And­ré Hol­land be­treu­en eh­ren­amt­lich das Mu­se­um und die Be­su­cher. Pos­ter in­for­mier­ten über tech­ni­sche Aus­stat­tung und Da­ten der aus­ge­stell­ten Fahr­zeu­ge. Es sind Au­tos mit Schi­cksa­len: Ein his­to­ri­sches Fahr­zeug, Bau­jahr 1972, hat­te noch die Auf­schrift FFW Luis­ent­hal/Thü­rin­gen auf der Tür. Es war da­nach in Ko­rea im Ein­satz und kam schließ­lich in die Wet­ter­au zur Feu­er­wehr nach Pet­ter­weil, de­ren Old­ti­mer­freun­de es res­tau­rier­ten.

Schon vor der of­fi­ziel­len Er­öff­nung wim­mel­te es um den Markt­platz he­rum von Be­su­chern. Stadt­brand­in­spek­tor Mat­thi­as Hol­land fühl­te sich durch die vie­len Gäs­te an die gro­ße Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung vor zehn Jah­ren er­in­nert. „Lie­be Feu­er­wehr­ka­me­ra­den, eu­er Mu­se­um ist ein Aus­hän­ge­schild der Stadt Nid­da. Dan­ke für die­sen in­for­ma­ti­ven Tag“, sag­te Bürg­er­meis­ter Seum bei der Be­grü­ßung.
Oldtimerausstellung 15.05.2017Oldtimerausstellung 15.05.2017Oldtimerausstellung 15.05.2017

Download Flyer Museumslandschaft Oberhessen

Eine Region - Zahlreiche Museen

Mehr als 40 Museen bieten ein breit gefächertes Themenspektrum über regionale Geschichte, Technik, Handwerk, Geologie, Archiologie oder vieles mehr was Sie interessieren könnte.

Freuen Sie sich auf ausgewählte Veranstaltungen und Ausstellungen in den Museen. Begleiten Sie uns zu bunten Märkten, traditionellen Festen und spannenden Vorträgen.

In der Museumslandschaft Oberhessen ist nicht nur zum Internationalen Museumstag am 22. Mai 2016 etwas los.

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Lorscher Spritzenfest 2014Am Sonntag, den 28.09.2014 fand in Lorsch das 4. Lorscher Spritzenfest statt, an dem unsere Oldtimer- und Museumsabteilung in Person von Klaus Dickel und Axel Eberhard zum dritten mal teilnahmen. Als Verstärkung gesellten sich die Kameraden der Feuerwehr Fauerbach dazu, welche zum zweiten mal am Handdruckspritzen Wettbewerb teilnahmen. Die 120 Km lange Anfahrt bewältigte das 73 jährige Oldtimerfahrzeug LLG ohne Mühe. Die Feuerwehr Lorsch begrüßte die Teilnehmer mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus, um Anschließend gleich mit der Begutachtung und Bewertung der historischen Spritzen zu beginnen.
Nach der Objektiven Bewertung, folgte die praktische Löschübung der historischen Spritzen. Die Fauerbacher Kamerden absolvierten dies flüssig und gekonnte mit Ihrer Handdruckspritze aus dem Jahre 1878. Insgesamt nahmen 9. Mannschaften mit 8 Spritzen teil, die älteste stammt aus dem Jahr 1877 und die jüngste aus dem Jahr 1924. Die Feuerwehr Fauerbach belgte den 7. Platz. 

Bei der paralell gezeigten Oldtimerausstellung waren 37 Fahrzeuge angereist, von denen sieben Drehleitern waren. Das älteste Fahrzeug des Tages war ein aus Frankreich stammender Delahye aus dem Jahre 1912. der Feuerwehr Grenobel aus dem Saarland. Somit war es auch das mit 183 Kilometern am weitesten angereiste Fahrzeug, leider nicht aus eigener Kraft, sonder per Tieflader. Alle anderen Oldtimer kamen aus eigener Motorkraft nach Lorsch, die weiteste Anfahrt nit 171 Kilometer kamen aus Bayern.

Lorscher Spritzenfest 2014Lorscher Spritzenfest 2014Lorscher Spritzenfest 2014Lorscher Spritzenfest 2014Lorscher Spritzenfest 2014

 

Heiraten im FeuerwehrmuseumEin besonderes Ambiente für Brautpaare bietet das Standesamt Nidda im Niddaer Feuerwehrmuseum an. Das Museum als eines von wenigen seiner Art in Hessen und das einzige im Wetteraukreis bietet nicht nur für Feuerwehrangehörige einen festlichen Rahmen.

Im ehemaligem Spritzenhaus der Stadt Nidda, zwischen alten Helmen, Handdruckspritzen und historischen Uniformen, welche von den einzelnen Stadtteilwehren zusammengetragen wurden, sind Sitzplätze für 20 Personen vorhanden. Das grüne Löschgruppen-Fahrzeug aus dem Jahr 1941 wird zu Eheschließungen vor das Museum gefahren und dient als tolles Motiv für Ihre Hochzeitzfotos.

Eheschließungen im Feuerwehrhaus sind vom Mai bis September möglich, ein zusätzlicher Unkostenbeitrag von 50,- € wird als Spende für die Bereitstellung der Räumlichkeiten erhoben.

Parkmöglichkeiten auf den öffentlichen Parkplätzen sind rund um den Markplatz und in der Innnenstadt vorhanden.

Heiraten im FeuerwhermuseumHeiraten im FeuerwehrmuseumHeiraten im Feuerwehrmuseum

Feuerwehrmuseum Nidda                   Standesamt Nidda
im alten Spritzenhaus                          Zimmer 118,120
am Marktplatz                                      1. Stock im Rathaus

Gerbergasse 2                                     Wilhelm-Eckhardt-Platz
63667 Nidda                                         63667 Nidda

Feuerwehr StockheimAktivenausflug nach Nidda - Feuerwehrmuseum und Abschluss in der Traube

Viele interessante Gegenstände aus alten Zeiten gab es zu bestaunen im Feuerwehrmuseum am Marktplatz in Nidda. Neben alten Helmen, Ausrüstung und Geräten war auch das Fahrzeug der ehemaligen "Feuerlöschpolizei" bestens erhalten. Unser Führer hatte zu jedem Gegenstand eine kleine oder auch große Geschichte parat. Von einem Löscheimer aus dem 17 Jahrhundert bis zur Tragkraftspritze die nach dem 2. Weltkrieg extra für Frauen gebaut wurde, alles wurde ausführlich erklärt. Das Highlight war dann natürlich aber das alte Fahrzeug. Bestens restauriert und unverändert bat es einen realen Blick in die Vergangenheit der Feuerwehrgeschichte und erste Vergleiche zum LF 8 welches in Stockheim bis 1996 zu Einsätzen fuhr wurden gezogen.
Nicht weit entfernt ging der Ausflug auch schon weiter in die Traube. Dort wurde gut gegessen und getrunken ehe wir dann zu der Brauereiführung abgeholt wurden. Unser Leiter bot uns mit viel Humor ein Einblick in die Vorgänge beim Brauen und in die Geschichte der Traube. Als Feuerwehrangehörige blieb auch der Brand 1996 natürlich nicht unbeleuchtet. Im Keller zwischen den Lagerfäsern wurde die Führung mit einer Verkostung des Jubiläumsbieres abgeschlossen. Der Abend klang in der Traube anschließend langsam aus.

Wir bedanken uns Herzlich bei unseren beiden Leitern im Feuerwehrmuseum und in der Traube!

Bild und Text: Feuerwehr Stockheim, www.ffw-stockheim.de

Im Rahmen der Veranstaltung "Autofrei und Spass dabei" am 03. Oktober auf der B 455 zwischen Nidda und Schotten hatte auch das Feuerwehrmuseum auf dem Marktplatz Nidda ganztägig geöffnet. Die Kameraden Dickel und Eberhard konnten viele zahlreiche Besucher begrüßen und ihnen das Löschwesen von damals näher erläutern.

Museumsbesucher am 03.10.2013Museumsbesucher am 03.10.2013Museumsbesucher am 03.10.2013

Am 18. August 2013 fuhren unsere Museumsmitarbeiter mit dem "LLG" Ausstellungsfahrzeug zum Museumsfest in Birstein-Untersotzbach. Hier betreibt der Oldtimersammler Süren Reifschneider schon seit 9 Jahren ein privates Museum und führte nun zum vierten mal das einzige Museumsfest im Main-Kinzig-Kreis durch.
Museumsfest Birstein-UntersotzbachMuseumsfest Birstein-UntersotzbachMuseumsfest Birstein-UntersotzbachMuseumsfest Birstein-Untersotzbach

11.05.2013 Tag der Feuerwehr, DarmstadtAm 11. Mai 2013 fand ein "Tag der Feuerwehr" mit abwechslungsreichem Programm und zahlreichen Aktivitäten in der Darmstädter Innenstadt statt. Dort stellen sich die Feuerwehren der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg gemeinsam mit einer Technikausstellung, Vorführungen und einem bunten Familienprogramm dar. In Ausstellungen und auf mehreren Aktionsflächen wurde das ganze Spektrum von Themen präsentiert, mit denen sich die Feuerwehren beschäftigen müssen.11.05.2013 Tag der Feuerwehr, Darmstadt




Auf dem Friedensplatz und vor dem Luicencenter wurden neben aktuellen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren auch Fahrzeuge aus vergangenen historischen Tagen ausgestellt, mit unter auch das "LLG" der Freiwilligen Feuerwehr Nidda aus dem Jahr 1941. Die Kameraden Klaus Dickel und Axel Eberhard standen der Interessierten Bevölkerung Rede und Antwort.

Nacht der Museen NiddaFeuerwehrmuseum: 17.00-22.00 Uhr (Museum geöffnet)
Aktion: Mitmach-Vorführung - Löschen wie in alten Zeiten mit historischen Handdruckspritzen und 2-Takt-Motorspritzen (im Schlosshof, Nidda)

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