Hilfeleistungslöschfahrzeug 20

HLF 20/16 Funkrufname:
Typ:
Fahrgestell:
Aufbau:
Besatzung:
Baujahr:
Florian Nidda 1-46
HLF 20
MAN TGM 13.290 4x4 BL
Rosenbauer AT
1:8
2012

Radstand: 4.250 mm
Motorleistung: 213 kW (290 PS)
Fahrzeugabmessungen (L x B x H): 7.800 x 2.500 x 3.300 mm
Zulässiges Gesamtgewicht: 14.500 kg
Löschanlage: Rosenbauer Heckpumpe N35
Löschleistung: 3.000 l bei 10 bar
Schaumzumischsystem: elektronisch geregeltes Druckzumischsystem Digimatic
Wassertank: 2.000 l
Schaumtank: 200 l Class-A

Besonderheiten:
• Webasto Standheizung im Mannschaftsraum
• zusätzliche LED-Blitzleuchte blau Heck oben
• pneumatischer Lichtmast Fireco 6 x 42 W LED-Scheinwerfer
• Aufprotzvorrichtung für zwei Einmann-Haspeln
• Verkehrsleiteinrichtung "Rosenbauer" im Heck

Der Rosenbauer AT ist mit Dreipunkt-Gurte für alle Sitzplätze ausgestattet, dies erhöht die Sicherheit der Einsatzkräfte. Ein Intercom-System, integriert in den Nackenstützen der Sitze, ermöglicht eine gute Kommunikation zwischen Mannschaft und Fahrzeugführer. Die Mannschaft kann, anhand von im Mannschaftsraum eingebauten Leuchten erkennen, in welche Richtung der Maschinist blinkt, oder ob er gerade bremst.

Durch die elektronische Pumpensteuerung braucht es nur einen einzigen Druck auf den Start-Knopf und der Motor springt an, kuppelt den Nebenantrieb ein und Startet die Pumpe. Auch Entlüften und Wasserabgabe auf allen Abgängen - Schnellangriff sowie vier B-Druckstutzen - erfolgt vollautomatisch. Selbst Maschinisten, die nach Wochen mal wieder an der Pumpe stehen, können sofort Wasser geben. Alle anderen Menüs - Schaummittelzumischung, Generatorfernsteuerung, Umfeldbeleuchtung, Heckwarneinrichtung oder auch Spülen und Entleeren für alle Tätigkeiten des Maschinisten nach dem Einsatz - lassen sich durch einfachen Tastendruck aufrufen. Für den Notbetrieb gibt es eine Handsteuerung für alle Pneumatikventile. Diese liegt unter der blauen Pumpenabdeckung und sollte die auch noch versagen, können alle Ventile direkt mit einem Schlüssel gestellt werden.

Das Wasser für die Feuerlöschkreiselpumpe wird über zwei Stutzen links unterhalb des rückwärtigen Geräteraums über eine so genannte Wasserachse zugeführt. Hier stehen ein B-Eingang sowie ein A-Eingang (Saugbetrieb) mit B-Übergangsstück zur Verfügung. Hier spielt es keine Rolle, ob das Wasser aus dem Hydranten oder einem Bach kommt, ich schließe immer an diesen beiden Zugänge an. Im Zweiten Schritt wird über die Pumpensteuerung ausgewählt, welche Betriebsart gefahren werden soll: Tankbetrieb mit automatischer Niveauregulierung, Schmutzwasserbetrieb beziehungsweise Fremdsaugen ohne Tank, Kühlkreislauf bei geringer Pumpenauslastung.

Im Löschfahrzeug ist eine Feuerlöschkreiselpumpe vom Typ N35 (FPN 10-3000) eingebaut. Sie liefert im Tankbetrieb bis 3.500 l/min. Dieser Wert kann auch im Saugbetrieb bis 3 Meter Saughöhe erreicht werden. Wenn der Maschinist die Pumpenabdeckung abnimmt und den dahinter verborgenen zweiten A-Saugstutzen ebenfalls verwendet, lassen sich im Lenzeinsatz sehr hohe Fördermengen erreichen.

Im Menü "Spülen und Entleeren" werden vollautomatisch Pumpe und alle Leitungen entleert, mit Druckluft ausgeblasen und auf Wunsch eine Dichtigkeitsprobe durchgeführt. Auch die Schaumzumischanlage Digimatic 24 kann per Knopfdruck gespült oder ausgeblasen werden. Beim Druckzumischsystem Digimatic 24 handelt es sich um ein elektrisch angetriebenes, elektronisch gesteuertes Additivdruckzumischsystem. Durch die möglichen geringen Zumischmengen ab 0,1 l/min ist es speziell für Netzmittelanwendungen geeignet. Die Zumischrate ist stufenlos verstellbar von 0 bis 6 Prozent. Gespeist wird die Anlage aus dem 200 Liter fassenden Schaummitteltank.

Oberhalb der Geräteräume sind LED-Langleuchten verbaut. Sie bieten nicht nur eine homogene Ausleuchtung, sondern auch eine tageslichtähnliche Lichtfarbe und sind sehr Energieeffizient. Beim einlegen der Feststellbremse schalten sich automatisch die Unterflurleuchten, auch Bodenkonturleuchten genannt, ein. Sie beleuchten den direkten Bereich neben den Geräteräumen, so kann die Mannschaft direkt beim Aussteigen die Bodenverhältnisse neben dem Fahrzeug sehen. Werden die Gerätetiefraumklappen geöffnet, beleuchten die Unterflurleuchten die Trittflächen.

Besondere Ausstattung:
4 Stck. Handsprechfunkgeräte MTP850 FuG
2 Stck. Handsprechfunkgeräte MTM850 Ex FuG
Notfallrucksack
Hydraulischer Türöffner
Gerätesatz Absturzsicherung
7 Stck. Pressluftatmer im Mannschaftsraum

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